… oder der Kampf in meinem Kopf

Archiv für die Kategorie ‘Genuss’

Spaziergang im Teuto

Kopfkarussell

Es war heute wieder soooo schön. Also ab in den Teuto ….

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Es geht gut weiter

Ich bin momentan fast beschwerdefrei. Also, ich habe keine Drehschwindelattacken, der Druck vom Ohr ist weg und auch der Boden ist nicht mehr so nachgiebig und wabbelig und weich. Ein bisschen diffus ist mir noch im Kopf und ich bin ziemlich müde, aber die letzten drei Tage würde ich als als beinahe „schwindelfrei“ bezeichnen.

Irgendwie ist das ja lustig – so kurz vor dem Termin im Schwindelzentrum. Montag geht es dort los und wahrscheinlich habe ich Montag gar nichts mehr 😉 Fast so, als wenn man mit Zahnschmerzen zum Zahnarzt geht, und im Zahnarztstuhl plötzlich gar nichts mehr spürt …

Allerdings trinke ich auch seit gut einer Woche meinen „Heiltee“ aus dem Kräuterladen in München. Aber kann denn wirklich eine bunte Kräutermischung so viel bewirken? Und das Ganze dann innerhalb von einer Woche?

Wie auch immer … ich genieße auf jeden Fall die Tage, wo es mir so gut geht … im letzten Jahr sind es ja nicht gerade viele gewesen, an denen ich keinen Schwindel hatte. Bald ist das Jahr herum. Ende Oktober ging es los mit dem Schwindel. Es wäre ja wundervoll, wenn es in diesem Oktober dann zu Ende damit geht!!!!

Mammuttest

Im wahrsten Sinne des Wortes. Heute habe ich meinem Schwindel einen Mammuttest unterzogen. Ich war mit meinen Mädels shoppen. 5 Stunden lang sind wir von einem Geschäft ins nächste: Aussuchen, Anprobieren, Weiterstöbern. Für mein Schwindelerleben war das eine extreme Belastung, da mir ja ganz oft in Kaufhäuser oder Geschäften mit Klimaanlagen ganz seltsam und schummrig und auch schwindelig wird.

Im ersten Geschäft wurde mir auch direkt ein bisschen komisch. Mir brach auch ein wenig der Schweiß aus, als ich merkte, dass mir so seltsam in Ohr und Kopf wurde. Dennoch habe ich mich zusammen genommen. Schließlich war ich mit meinen Kindern unterwegs und wollte nicht voller Panik und fluchtartig das Geschäft verlassen. Und Umkippen wollte ich vor meinen Kindern schon mal gar nicht. So schlimm war es dann aber auch nicht. Ich blieb ruhig und konzentrierte mich auf das Einkaufen und so langsam verschwand dann auch dieses diffuse Gefühl im Kopf.Gott sei Dank 🙂

Tatsächlich haben wir danach noch mindestens 10 weitere Geschäfte besucht und sind zum Glück auch fündig geworden. Wir mussten zwischendurch die Taschen zum Auto bringen – so viel hatten wir erstanden. Aber gut, es ging auch darum die Wintergarderobe einzukaufen. Fast alle Sachen vom letzten Jahr passen den Mädels nicht mehr und die Schuhe und Winterstiefel schon mal gar nicht. Ein paar Dinge fehlen zwar noch, aber der Rest wäscht jetzt zum Teil schon in der Waschmaschine, damit die ersten Sachen so schnell wie möglich angezogen werden können.

Ich bin eigentlich froh und auch ein bisschen stolz, dass so ein Einkaufsbummel endlich wieder möglich war. Ich bin zwar einkaufen gegangen in den letzten Monaten, habe aber nicht unbedingt eine Shoppingtour angestrebt.

Das war heute wieder ein großer Schritt in Richtung „Normalität“, für den ich sehr, sehr dankbar bin 🙂

Wunderschön

Wunderschön war dieser Tag.

Das Wetter – einfach herrlich.
Die Sonne – richtig warm.
Unsere Radtour – ganz viel Spaß.
Unsere Ausbeute – ein dicker Kürbis.
Der Kürbis – schön geschnitzt.
Das Kürbisfleisch – eine leckere Suppe.
Und der Schwindel – kaum zu spüren 😊

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Nur noch morgen :-)

… und ich bin in dreifacher Hinsicht froh darüber. Zum einen, weil ich diese Woche auf der Arbeit durchgehalten habe und nicht wegen des Schwindels fehlen musste. Zweitens, weil ich dann eine Woche Urlaub habe und drittens, weil ich dann nach der Woche Urlaub eine Woche in das Schwindelzentrum darf. Das sind doch 3 Gründe, um sich zu freuen 🙂

Ach, eigentlich gibt es noch viel mehr Dinge, an denen man sich freuen kann. Das Wetter draußen will eher in den Sommer gehören, als in den Herbst. Es ist wunderschön draußen und dazu ganz mild bis warm. Dazu noch den bunten, herbstlichen Wald – das alles sieht doch wunderschön aus, wenn die Sonne darauf scheint.

Weiterhin habe ich heute nur ganz, ganz wenig Schwindel verspürt und das genieße ich nach gestern, wo der Schwindel ziemlich heftig war, um so mehr. Es ist manchmal so, dass einem der Körper nach einem besonders harten Tag (und auch in der Nacht war ich ganz lange schlaflos), am anderen Tag einen um so leichteren Tag mit viel mehr Wohlbefinden schenkt. So, als ob er einfach mal durchatmen möchte.

Ein weiterer Grund, sich zu freuen, ist, dass heute in der Firma alle super drauf waren. Die Chefin war nett, die Kollegen extrem locker und gelöst, unser Englischunterricht war heute total lustig und erfolgreich, die Arbeit hat viel Spaß gemacht, obwohl es wieder extrem viel war.

Nein, alles in allem, war es ein wirklich schöner Tag … Ich bin zufrieden und auch glücklich. Auch darüber glücklich, dass ich neben dem Schwindel wieder andere Dinge zulasse und erkenne, die es wirklich wert sind, dass man sich darüber freut.

Zu viel Kaffee

Heute hatte ich sooooo eine unbändige Lust auf Kaffee! Ich liebe Kaffee – den Geruch und auch den Geschmack. Seit vier Wochen habe ich nun fast keinen Kaffee mehr getrunken, weil ich während der starken Schwindelphase so akut darauf reagiert hatte – zittern, Herzrasen, Unwohlsein und auch nach Stunden noch völlig überdreht. Als ich meinen Arzt darauf angesprochen hatte, meinte er, dass man wohl eine Überempfindlichkeit für Kaffee entwickeln könnte. Also, hatte ich es sein gelassen. Und es ist mir auch nicht schwergefallen, als es mir noch sooo schlecht ging. Jetzt aber, wo es mir seit Tagen eigentlich ganz gut geht, verspüre ich immer mehr Lust auf Kaffee … und heute bin ich schwach geworden. Es passte einfach alles: mein freier Tag, ich in der Stadt unterwegs, das Wetter schön und dann traf ich noch meine liebe Schwester und lud sie auf einen Kaffee ein – einfach, weil wir uns viel zu selten auf einen Kaffee zusammensetzen.

Oh, wie gut er schmeckte. Dazu noch dieses nette Gespräch in der warmen Sonne. Toll. Nach ein paar Minuten wurde mir schon ein bisschen zittrig, aber egal. Ich wollte einfach nur genießen …

Als ich zu Hause war, brühte ich mir noch einen Espresso auf und trank und genoß auch diesen in der Sonne.

Jetzt – eine gute Stunde später ist mir allerdings ziemlich zittrig und ein bisschen flau … Aber egal, dieser Genuss war es einfach wert … manchmal muss man genießen, auch wenn man hinterher dafür die Quitting bekommt … Aber auch das ist LEBEN!!!!

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