… oder der Kampf in meinem Kopf

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Morgen ist es soweit

Noch ein Tag ist herumzukriegen und dann ist morgen der Mammut-Termin in der Uniklinik Essen. Ich bin so gespannt darauf, aber natürlich auch sehr angespannt. Mir geistern Hunderte von Fragen im Kopf herum: Wie sind die Ärzte? Sind sie einfühlsam oder gar abgestumpft? Sind sie empathisch? Welche Untersuchungen kommen auf mich zu? Werde ich diese alle gut überstehen? Wird evtl. ein erneuter Schwindelschub ausgelöst? Bieten sie mir dort morgen Lösungsansätze? Haben Sie neue Therapieideen? Finden sie vielleicht gar noch eine andere Ursache für den Schwindel?

Am meisten Angst habe ich davor, dass sie gar nichts finden und auch keine neuen Ideen haben, denn wer sollte einem Schwindelpatienten dann noch helfen können, wenn nicht ein Schwindelzentrum, wo alle Mitarbeiter auf Schwindel spezialisiert sind? Und ich will doch einmal wieder ganz „schwindelfrei“ leben können ….

Bitte „Daumen drücken“ nicht vergessen …

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Rumgerissen ..

Ich habe heute noch einmal das Ruder herumgerissen und mich aus diesem Stimmungstief von heute Mittag befreit. Tatsächlich war ich wirklich noch mit meinen Stöckern draußen eine große Runde laufen und das herrliche Wetter und der warme Sonnenschein haben auch meine Stimmung aufleben lassen. Auch die Runde habe ich zwar manchmal mit weichem und „wabbeligen“ Boden erlebt, aber ich habe sie gut bewältigt und aufkommende Unruhe einfach weggeatmet.

Jetzt sehe ich auch wieder ein wenig hoffnungsvoller dem Montag – dem Termin im Schwindelzentrum – entgegen. Wobei, ehrlich gesagt, ist mir auch ein bisschen mulmig davor. Denn gerade die Untersuchungen in der Schwindeldiagnostik sind manchmal alles andere als angenehm, denn ganz häufig wird mit ihnen starker Schwindel hervorgerufen, um dann die Vorgänge in den Augen, Körper, Kopf begutachten zu können. Schlimm sind sie besonders, wenn der Schwindel dann so heftig ist, dass einem übel davon wird 😦

Auf jeden Fall soll ich 5 bis 6 Stunden Zeit mitbringen, denn alles in allem könnten die Untersuchungen und Gespräche so lange dauern … Ich hoffe so sehr, dass sie dort einen neuen Therapieansatz für mich finden. Bitte drückt mir ganz feste die Daumen 🙂

Winterschlaf …?!

Entweder macht mich dieses Schwindelmedikament so müde oder die veränderten Außentemperaturen fordern meinen Körper zum Beginn des Winterschlafes auf … Ich bin soooooooo müde.

Zum Glück habe ich letzte Nacht richtig gut schlafen können. Tief und fest wie schon lange nicht mehr. Aber um heute Morgen aufzustehen, musste ich sämtliche Willenskraft aufbieten – aber ich musste raus, die Kinder mussten zur Schule.

Jetzt habe ich es gerade mal mit einem Cappuccino versucht. Ich hoffe, er zeigt seine munter-machende Wirkung.

Positiv ist, dass sich der Schwindel nicht verstärkt hat. Ich hoffe, das bleibt auch so. Auf der anderen Seite läuft ja auch der Countdown für meinen Termin im Schwindelzentrum. Montag ist es so weit. Ich weiß, dass ich es eigentlich nicht tun sollte, aber ich setze doch große Hoffnung auf diesen Termin. Vielleicht ist ja doch noch mehr machbar, um den Schwindel loszuwerden. Vielleicht gibt es noch Therapien, die bisher noch nicht versucht wurden (oder vielleicht gar nicht bekannt waren). Ein bisschen Sorge mache ich mir darum, ob man dort auf verständnisvolle und einfühlsame Ärzte trifft. Denn, was den Schwindel angeht, habe ich nun in den letzten 11 Monate, so viele ratlose, verständnislose, wenig einfühlsame Ärzte getroffen, denen man in den meisten Fällen die Erleichterung ansah, sobald die Behandlungszeit beendet war.

Ich hoffe, alles wird gut …

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