… oder der Kampf in meinem Kopf

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Nicht so toll …

… geht es mir heute … Immer wieder wird mir der Boden weich unter den Füßen … oder sekundenlang dreht es sich in meinem Kopf (aber wirklich nur 1 oder 2 Sekunden) …

Und es gibt einfach Tage, da kann ich mit dem Wissen, dass es sich nur um einen phobischen Schwindel hatte, einfach nicht so cool und gelassen umgehen, wie an den vielen anderen Tagen.

Manchmal macht mir dieses Empfinden zu schaffen … und ja manchmal kommt auch wieder ein bisschen Angst hoch, dass es schlimmer wird … mich wieder außer Gefecht setzt.

Und heute ist so ein Tag (gestern eigentlich auch schon). Gut, es ist nicht schlimmer geworden von gestern auf heute (das ist positiv). Trotzdem wollen diese Gedanken der Angst nicht so ganz weichen und greifen immer wieder mit ihren eiskalten Klauen an. Und ich habe alle Mühe, sie abzuwehren und ruhig zu bleiben.

Natürlich ist es nicht so schlimm wie noch vor einem  halben Jahr, aber es ist zum Beispiel schlimmer als in der letzten Woche. Und da wären wir wieder bei meinem nächsten Fehler. Der zu starken Selbstbeobachtung – dem Aufmerksamkeitsschwindel. Ich beobachte mich zu viel, registriere die kleinsten Abweichungen von der Norm und bewerte sie. Das Gute daran ist, dass mir das nun bewusst ist, in welcher Phase ich bin und auch wie ich das Ganze einzuordnen habe …

Wenn dieses Befinden nur für eine kurze Phase von ein paar Tagen anhält, will ich mich gar nicht beklagen. Aber ich hoffe nur nicht, dass wieder die alten Muster stärker werden … und somit auch die Ängste, was den Schwindel angeht (und widerum auslöst).

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