… oder der Kampf in meinem Kopf

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Wieder im Job

Heute ging es dann wieder los (nach 1 Woche Urlaub und 1 Woche Uniklinik) und irgendwie war es dann doch ein bisschen unwirklich, wieder am ganz normalen Leben teilzuhaben und ganz normal arbeiten zu gehen. Ich meine, es fehlte einfach noch ein bisschen Abstand zu den wahnsinnig vielen Eindrücken und Erlebnissen im Schwindelzentrum.

Natürlich haben sich alle gefreut, dass ich wieder da bin. Aber direkt nach der Freude kamen auch direkt die Aufgaben und Arbeiten aus allen Ecken auf mich zugeflogen 😉 Okay, es macht ja auch Spaß, aber war dann schon ein bisschen heftig. Dazu 300 Mails, die man abarbeiten muss (so viel hatte sich in den letzten 2 Wochen angesammelt).

Seltsamerweise ging es mir heute im Büro deutlich schlechter als am Wochenende zu Hause. Ich fühlte einen Druck im Kopf und auf den Ohren und immer mal wieder drehte sich alles ein bisschen nach und auch der Boden fühlte sich ab und an komisch (und weich) an. Zum Glück hat mich das nicht sehr erschreckt und so gut wie gar nicht aufgeregt. Seltsam ist es dennoch, dass es mir direkt wieder deutlich schlechter geht. Ich denke, da muss ich mich sehr wahrscheinlich doch noch ein wenig mehr eindenken. Was sind die Gründe, die dahinter stecken könnten? Liegt die Ursache tiefer? Ist der Druck doch so viel höher im Beruf (wobei ich wirklich absolut keinen Druck heute verspürt habe)? Ich weiß noch nicht genau, wie ich da an des Rätsels Lösung komme…

Zu Hause ging es mir dann trotz jeder Menge Hausarbeit, Wäschebergen und diverser Abholjobs (der Kinder) direkt viel besser. Das ist schon ein bisschen merkwürdig …

Hmmm, nun, ich brauche wohl noch ein bisschen Geduld. Es kann bis zu einem Jahr dauern, bis der Schwindel ganz verschwindet und es kann auch immer mal wieder Rückschläge geben. Das ist völlig normal …

So, jetzt mach ich noch ein bisschen Schwindeltraining und dann geht es auf die Couch …

Auf und ab

Komisch ist es im Moment schon. Einen Tag geht es mir ganz gut, am anderen Tag habe ich doch leichtere bis mittelmäßige Schwindelprobleme. Dabei kann ich nicht einmal sagen, dass diese Tage, wo es nicht ganz so gut ist, die stressreicheren Tage wären. Heute zum Beispiel ist so ein Tag. Heute Morgen bis über Mittag ging es mir eigentlich supergut. Nach dem Mittag merkte ich dann, dass teilweise die Bilder beim schnellen nach links oder rechts Schauen „nachrückten“. Und nachmittags war es immer mal wieder so, dass sich der Hintergrund ganz leicht nachdrehte, anstatt unbeweglich – halt als Hintergrund – zu verharren. Dieses Gefühl hält eigentlich bis jetzt an. Und der Tag heute war nun wirklich nicht stressig. Im Büro war nichts Supereiliges zu erledigen, meine Chefin war auf Dienstreise und die Kollegen und ich waren eigentlich alle supergut drauf.

Gestern dagegen ging es im Büro drüber und drunter. Eigentlich hätte alles schon am besten den Tag vorher fertig sein müssen, die Chefin und somit auch die gesamte Stimmung war angespannt und wenn nun Stress der Auslöser für meinen Schwindel sein würde, hätte mir der Kopf eigentlich nur so drehen müssen. Hat er aber nicht. Kein bisschen. Gestern war fast gar nichts, nur so minimale Schwindelempfindungen, dass ich diese eigentlich schon als „nichts“ bezeichnen möchte.

Kein Ahnung, warum ich heute alles wieder schlimmer erlebe. Vorhin war ich noch eine Runde walken. Durch die Erkältung hatte ich es doch ein bisschen schleifen lassen bzw. hatte nicht ganz so große Runden bewältigt. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir diese tägliche Runde fehlt … oder die Erkältung setzt mir einfach noch so zu, dass sie auch den Schwindel beeinflusst … oder … oder … oder …. Aber wie ich schon in den letzten Monaten feststellen musste: Alles Grübeln hat eigentlich keinen Sinn (und macht es auch nicht besser). Man muss es nehmen, wie es kommt. Und vielleicht ist morgen wieder einer der guten Tage … *lächel*IMG_0488

So schön ging heute die Sonne unter …

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