… oder der Kampf in meinem Kopf

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Nicht ganz so gut

Heute ging es mir nicht ganz so gut wie in den letzten Tagen. Vielleicht lag es daran, dass ich gestern erstmals seit 5 Wochen abends zwei Flaschen Bier getrunken habe. Vielleicht habe ich neben der Kaffeeunverträglichkeit nun auch noch eine Unverträglichkeit gegen Alkohol entwickelt … 😉 Vielleicht lag es aber daran, dass ich heute Morgen etwas verspannt aufgewacht bin und ich dadurch auch ein bisschen mehr Probleme mit dem Schwindel hatte.

Dennoch waren wir heute spazieren. Eigentlich wollten wir ein wenig an den Emsauen spazieren gehen, fanden uns dann aber auf einem Stadtfest wieder. Dort hatte ich zunächst richtig starke Probleme … Aufgrund des Wetters war es supervoll dort, viele Menschen, laute Musik, Gedränge, Geschiebe, dazu noch Kopfsteinpflaster – all das verstärkte mein Gefühl, dass der Boden unsicher und holprig sei und schließlich dann auch weich wurde. Trotzdem habe ich durchgehalten und bin tapfer eine Viertelstunde über das Stadtfest gebummelt, bis ich dann doch den Vorschlag machte, uns auf den Weg in den Wald bzw. an die Emsauen zu machen.

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Im Wald bzw. auf dem Weg dahin wurde es dann zusehends besser. Toll war, dass die Sonne immer mehr durchkam und nachher mussten wir uns tatsächlich die Jacken ausziehen, so warm war es. Nachdem wir eine Stunde gelaufen waren, kamen wir wieder in den Stadtbereich und hatten Lust, einen Kaffee in der Sonne zu genießen. Ich liebe es, mit einem leckeren Café latte in der Sonne zu sitzen und den Menschen beim Bummeln zuzuschauen. Herrlich.

Nach einer ausgiebigen Pause haben wir uns dann noch ein bisschen auf das Stadtfest gewagt bzw. sind selbst ein bisschen durch die Geschäfte gebummelt, da dort verkaufsoffener Sonntag war. Anschließend haben wir noch einen kleinen Flohmarkt besucht, was ich übrigens auch für mein Leben gern tue. Einfach dieses Flair, diese vielen alten Dinge, nette „Verkäufer“, das Handeln, dieses Rumstöbern und nach dem einen „Schnäppchen“ – dem persönlichen Schatz zu suchen. Wunderbar!!!

Was den Schwindel angeht, war nach der Pause fast alles wieder in Ordnung. Ich konnte die Menschenmassen, die Musik und auch alles Andere gut er- und vertragen und ich bin froh, dass wir noch einen Versuch gestartet haben. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, es immer so hinzubekommen, dass nichts mehr mit einer negativen Erfahrung endet, denn negative Erfahrungen bleiben immer so fest im Schwindelgedächtnis hängen und nähren die unbewusste Angst, die dann in ähnlichne Situationen oder an gleichen Orten ganz leise in mir hochkriecht. Deshalb, das Schlechte und Negative muss nochmals bewusst durchlebt werden – so lange bis es keine Angst mehr macht und mich nicht mehr kleinkriegt!!!

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