… oder der Kampf in meinem Kopf

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Auf und ab

Komisch ist es im Moment schon. Einen Tag geht es mir ganz gut, am anderen Tag habe ich doch leichtere bis mittelmäßige Schwindelprobleme. Dabei kann ich nicht einmal sagen, dass diese Tage, wo es nicht ganz so gut ist, die stressreicheren Tage wären. Heute zum Beispiel ist so ein Tag. Heute Morgen bis über Mittag ging es mir eigentlich supergut. Nach dem Mittag merkte ich dann, dass teilweise die Bilder beim schnellen nach links oder rechts Schauen „nachrückten“. Und nachmittags war es immer mal wieder so, dass sich der Hintergrund ganz leicht nachdrehte, anstatt unbeweglich – halt als Hintergrund – zu verharren. Dieses Gefühl hält eigentlich bis jetzt an. Und der Tag heute war nun wirklich nicht stressig. Im Büro war nichts Supereiliges zu erledigen, meine Chefin war auf Dienstreise und die Kollegen und ich waren eigentlich alle supergut drauf.

Gestern dagegen ging es im Büro drüber und drunter. Eigentlich hätte alles schon am besten den Tag vorher fertig sein müssen, die Chefin und somit auch die gesamte Stimmung war angespannt und wenn nun Stress der Auslöser für meinen Schwindel sein würde, hätte mir der Kopf eigentlich nur so drehen müssen. Hat er aber nicht. Kein bisschen. Gestern war fast gar nichts, nur so minimale Schwindelempfindungen, dass ich diese eigentlich schon als „nichts“ bezeichnen möchte.

Kein Ahnung, warum ich heute alles wieder schlimmer erlebe. Vorhin war ich noch eine Runde walken. Durch die Erkältung hatte ich es doch ein bisschen schleifen lassen bzw. hatte nicht ganz so große Runden bewältigt. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir diese tägliche Runde fehlt … oder die Erkältung setzt mir einfach noch so zu, dass sie auch den Schwindel beeinflusst … oder … oder … oder …. Aber wie ich schon in den letzten Monaten feststellen musste: Alles Grübeln hat eigentlich keinen Sinn (und macht es auch nicht besser). Man muss es nehmen, wie es kommt. Und vielleicht ist morgen wieder einer der guten Tage … *lächel*IMG_0488

So schön ging heute die Sonne unter …

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Noch zwei Tage …

… zum fit-werden. Montag will ich wieder arbeiten. Das ist mein Ziel. Zugegeben dieses Ziel verfolge ich mit mulmigen Gefühlen im Gepäck. Was, wenn ich es doch noch nicht packe? Was, wenn gleich wieder der Stress wie wogende Wellen über mich zusammenschlägt? Ist man erst im Büro, ist es spätestens nach ein paar Stunden vergessen, dass man gerade vier Wochen lang nicht arbeitsfähig sein konnte und schon prasselt alles auf einen herein …

Trotzdem, ich kann ja nicht ewig zu Hause hocken und über mein Schicksal grübeln. Ich freue mich auf die Kollegen, auch auf die Arbeit und auch wieder dabei zu sein.

Jetzt habe ich noch zwei Tage .. zum Ausruhen … zum Bewegen … zum Trainieren … zum ruhig werden … zum Nachdenken … zum Runterkommen … Ich werde sie auf jeden Fall genießen und versuchen, jegliche aufkommende komische Gedanken oder Sorgen im Keim zu ersticken.

Außerdem habe ich einen beruhigenden Joker in der Tasche. Mein einfühlsamer neuer Hausarzt hat mir versichert, als ich mit ihm über meine Sorgen zum Arbeitsbeginn sprach, dass ich, sobald ich merke, dass ich einfach noch nicht so weit bin und einfach noch nicht einen 8-Stunden-Tag durchhalten kann, nicht scheuen soll, zu ihm zu kommen. Notfalls zieht er mich nochmals ein paar Tage raus … Also, was kann schon passieren …?!

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