… oder der Kampf in meinem Kopf

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Kopfleer

Heute ist mal wieder so ein Tag – da spüre ich so eine Leere im Kopf. Ich muss dagegen ankämpfen, mich zusammenreißen, dass ich die einfachsten Dinge nicht vergesse, dass ich meine Sinne beisammen halte, dass ich aufrecht gehen kann.

Ich würde diese Leere im Kopf auch als eine Form des Schwindels bezeichnen. Ich kenne diese Tage – sie kommen immer wieder mal vorbei. Beschreiben kann man dieses Gefühl nicht so gut. Vielleicht so, als ob der ganze Kopf mit Watte ausgestopft wäre, aber nein, nicht mal das trifft es genau …

Ich bin zuversichtlich, dass es bald besser geht … morgen ist dieses Gefühl auf jeden Fall vorbei. Darauf kann ich mich verlassen und muss ich mich auch verlassen.

An solchen Tagen muss man aufpassen, dass man sich nicht von dieser Leere überwältigen lässt, denn diese Leere kann weiterkriechen und andere Organe befallen … und ein Tag, an dem man das Gefühl hat, dass das Herz leer ist … oder vielleicht eher die Seele, ist ein ganz grauer, eisiger Tag … Und die möchte ich nicht mehr erleben ….

Ich werde mich gleich ablenken … von diesem Gefühl … etwas Schönes machen … und vielleicht verschwindet die Leere in meinem Kopf dann wieder Schritt für Schritt …

Sonntagsschwindel

Seit heute Nachmittag habe ich ein wenig Sonntagsschwindel 😉

Es fing an, als wir durch den Teuto spazierten. Da der Teuto an manchen Stellen doch ganz schöne Anstiege hat, wurde uns mit den „dickeren“ Jacken ganz schön warm ums Herz. Nach gut einer Stunde fing der Boden an, weich zu werden und kam mir entgegen (so fühlte es sich an). Komisch, dass mein Kopf solche Missempfindungen produzieren kann, obwohl mein Verstand ganz genau weiß, dass der Boden, auf dem ich laufe, fest und ruhig ist. Zum Glück beunruhigen mich diese Gefühle nicht mehr so sehr und ich bleibe relativ unbeeindruckt davon. So setzen wir die Wanderung fort und genossen die schöne Zeit im Wald. Nach 2 Stunden war ich dann aber auch froh, wieder am Auto zu sein 🙂

Zu Hause angekommen, war ich mit einem Mal so voller Tatendrang, dass ich direkt in den Keller bin, um dort aufzuräumen. Seit einem Jahr etwa (seit unserem Umzug) steht der Keller noch immer mit Kartons und Kisten voll, an die ich mich zwar immer mal wieder begeben habe, ohne dass ein wirklich Fortschritt zu sehen war 😦

Man wird direkt immer mutlos, wenn man diesen großen Raum betritt und gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Heute schnappte ich mir direkt den erstbesten Karton und fing an, rigoros auszusortieren, wegzuschmeißen oder in Flohmarktkisten zu packen oder aufbewahrungswürdige Dinge sortiert in den Regalen unterzubringen. Mein Schwindel hielt sich in Grenzen, hielt aber doch sehr an mir fest. Trotzdem habe ich etwa eine Stunde durchgehalten und konnte tatsächlich ein paar Kartons entsorgen und ein bisschen Fortschritt schaffen 🙂

Mittlerweile geht das Gefühl im Kopf auch wieder. Das Ausruhen beim Schreiben hat mir gut getan. Mal schauen, wie es mir in der nächsten Woche ergehen wird … Jetzt geht´s noch ein bisschen auf die Couch … 🙂 Euch allen einen schönen Abend!!!

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