… oder der Kampf in meinem Kopf

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Morgen …

… ist es soweit. Nach vier Wochen Zwangspause geht es morgen wieder zurück ins Berufsleben.Ein bisschen mulmig ist mir schon, ob ich alles so schaffe.

Seltsamerweise ist auch heute das Schwindelempfinden wieder etwas schlimmer, Die Erde ist ein bisschen wackelig und manchel Bilder drehen sich ein bisschen nach oder wenn ich etwas mit den Augen fixiere, dreht sich der Hintergrund manchmal ganz leicht oder wackelt. Aber vielleicht hängt das auch wieder mit meiner Psyche zusammen – einfach, weil ich mir ein bisschen Sorgen mache. Und bei mir werden Sorgen scheinbar gleich in unbewusstes Angstempfinden umgewandelt, was dann widerum den Schwindel verstärkt. Hi, hi, hi, manchmal könnte ich direkt darüber lachen, wie schnell mein Kopf jegliche Symptome und Auswirkungen direkt in eine Diagnose bzw. Befunderstellung umwandelt 😉 Wenn manche Ärzte mal so schnell wären wie ich!!! 😉 Nein, das ist natürlich nicht ganz Ernst zu nehmen. Daran sieht man einfach, wie sehr mich dieser Schwindel im Griff hat, dass ich einfach so viel darüber nachdenke und versuche, Erklärungen zu finden bzw. das Ganze einfach besser zu verstehen.

Gerade war ich draußen – ein bisschen walken und den Kopf wieder von einem Geburtstagsfrühstück freizukriegen. Meine Tochter war mit und hinterher sogar ein bisschen außer Atem, als sie meinte, ich sei ja so schnell geworden. Was meine täglichen Runden doch so bewirkt haben!!! 😉

Ich möchte noch irgendetwas Schönes machen. Vielleicht nochmals raus – dieses Mal mit dem Rad!? Im Moment scheint die Sonne, aber vorhin sind wir draußen in einen Gewitterschauer gekommen. Wäre heute nicht der 31. August könnte man bei den Wetterwechseln denken, heute sei der 30. April.

Ach, ich denke, ich werde es einfach wagen und noch ein bisschen an die frische Luft springen … ich muss mich auch von morgen ablenken …

 

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Noch zwei Tage …

… zum fit-werden. Montag will ich wieder arbeiten. Das ist mein Ziel. Zugegeben dieses Ziel verfolge ich mit mulmigen Gefühlen im Gepäck. Was, wenn ich es doch noch nicht packe? Was, wenn gleich wieder der Stress wie wogende Wellen über mich zusammenschlägt? Ist man erst im Büro, ist es spätestens nach ein paar Stunden vergessen, dass man gerade vier Wochen lang nicht arbeitsfähig sein konnte und schon prasselt alles auf einen herein …

Trotzdem, ich kann ja nicht ewig zu Hause hocken und über mein Schicksal grübeln. Ich freue mich auf die Kollegen, auch auf die Arbeit und auch wieder dabei zu sein.

Jetzt habe ich noch zwei Tage .. zum Ausruhen … zum Bewegen … zum Trainieren … zum ruhig werden … zum Nachdenken … zum Runterkommen … Ich werde sie auf jeden Fall genießen und versuchen, jegliche aufkommende komische Gedanken oder Sorgen im Keim zu ersticken.

Außerdem habe ich einen beruhigenden Joker in der Tasche. Mein einfühlsamer neuer Hausarzt hat mir versichert, als ich mit ihm über meine Sorgen zum Arbeitsbeginn sprach, dass ich, sobald ich merke, dass ich einfach noch nicht so weit bin und einfach noch nicht einen 8-Stunden-Tag durchhalten kann, nicht scheuen soll, zu ihm zu kommen. Notfalls zieht er mich nochmals ein paar Tage raus … Also, was kann schon passieren …?!

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