… oder der Kampf in meinem Kopf

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Leichte Besserung in Sicht …

Zum Glück ging es mir gestern wieder ein bisschen besser. Der Schwindel hielt sich in Grenzen und auch die Panikattacken, die ich in der letzten Zeit wieder häufiger zu spüren bekommen habe, blieben aus.

Der Arzt hat mich aber am Freitag noch einmal für zwei Wochen krankgeschrieben. Ich solle zur Ruhe kommen, aber alle Dinge des Alltags ganz normal erledigen (bei Schwindel das Allerbeste: weitermachen!!!). Zur Ruhe kommen ist ja leicht gesagt. Da ich krankgeschrieben bin, habe ich ja nicht einmal das Gefühl großartig unter Stress oder Druck zu stehen.

Hmmm, ich denke, das, was mir Druck und Stress bereitet, sitzt wahrscheinlich viel viel tiefer in mir und will noch entdeckt werden … Eine leise Ahnung habe ich schon, was es alles sein könnte … Aber ich muss noch zu dem Kern des Übels vorstoßen und vielleicht ist es ja auch so, dass man manche Dinge gar nicht wirklich erkennen möchte … *seufz*

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Auf und ab

Komisch ist es im Moment schon. Einen Tag geht es mir ganz gut, am anderen Tag habe ich doch leichtere bis mittelmäßige Schwindelprobleme. Dabei kann ich nicht einmal sagen, dass diese Tage, wo es nicht ganz so gut ist, die stressreicheren Tage wären. Heute zum Beispiel ist so ein Tag. Heute Morgen bis über Mittag ging es mir eigentlich supergut. Nach dem Mittag merkte ich dann, dass teilweise die Bilder beim schnellen nach links oder rechts Schauen „nachrückten“. Und nachmittags war es immer mal wieder so, dass sich der Hintergrund ganz leicht nachdrehte, anstatt unbeweglich – halt als Hintergrund – zu verharren. Dieses Gefühl hält eigentlich bis jetzt an. Und der Tag heute war nun wirklich nicht stressig. Im Büro war nichts Supereiliges zu erledigen, meine Chefin war auf Dienstreise und die Kollegen und ich waren eigentlich alle supergut drauf.

Gestern dagegen ging es im Büro drüber und drunter. Eigentlich hätte alles schon am besten den Tag vorher fertig sein müssen, die Chefin und somit auch die gesamte Stimmung war angespannt und wenn nun Stress der Auslöser für meinen Schwindel sein würde, hätte mir der Kopf eigentlich nur so drehen müssen. Hat er aber nicht. Kein bisschen. Gestern war fast gar nichts, nur so minimale Schwindelempfindungen, dass ich diese eigentlich schon als „nichts“ bezeichnen möchte.

Kein Ahnung, warum ich heute alles wieder schlimmer erlebe. Vorhin war ich noch eine Runde walken. Durch die Erkältung hatte ich es doch ein bisschen schleifen lassen bzw. hatte nicht ganz so große Runden bewältigt. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir diese tägliche Runde fehlt … oder die Erkältung setzt mir einfach noch so zu, dass sie auch den Schwindel beeinflusst … oder … oder … oder …. Aber wie ich schon in den letzten Monaten feststellen musste: Alles Grübeln hat eigentlich keinen Sinn (und macht es auch nicht besser). Man muss es nehmen, wie es kommt. Und vielleicht ist morgen wieder einer der guten Tage … *lächel*IMG_0488

So schön ging heute die Sonne unter …

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