… oder der Kampf in meinem Kopf

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Happy End …

…. zumindest des Tages. Es ging mir ab dem Nachmittag besser, so dass ich mich noch einmal in ein Geschäft gewagt habe. Ich hatte auch durch das schnelle Shoppen am Vormittag zwei Sachen vergessen. Dieses Mal lief es besser und ich blieb ruhig und relativ schwindelfrei.

Nachmittags schwindelte es noch ab und an in meinem Kopf, aber trotzdem war ich eine Runde „walken“ und es wurde dadurch eher besser als schlechter. Bewegung hilft und lenkt mich ab. Vielleicht ist Ablenkung ein weiteres Geheimnis…

Manchmal, wenn es mir besonders schlecht geht, wenn ich wirklich den Boden unter den Füßen verliere, dann frage ich ganz oft nach dem „Warum?“ … Dabei sind Fragen, die mit „Warum“ beginnen, wenig konstruktiv. Sie sind nicht lösungsorientiert und führen eher weiter hinab, als dass sie helfen … Aber wenn ich mich wirklich so mies und verloren und haltlos fühle, dann passiert es und die Fragen in meinem Kopf fahren Karussell und sind nicht zu stoppen .. „Warum ich?“ … „Warum hört es nicht auf“ … „Warum passiert mir das“ … „Warum hilft mir nichts wirklich“ … „Warum fnden die Ärzte nicht, was sie im Nullkommanix behandeln können“ … Hilft natürlich alles nichts und bringt nicht weiter. Irgendwann geht es dann wieder besser und ich gebe mir selbst einen kleinen Tritt in den Allerwertesten und schäme mich für mein Selbstmitleid … Denn an sich ist Schwindel oder mein Schwindel nichts Lebensbedrohliches. Nichts Gefährliches verbirgt sich dahinter. Nur zieht er Dir einfach den Boden unter den Füßen weg … und dieses Gefühl ohne Halt, nimmt Dir alle Sicherheit und lässt Dich erstmals erkennen, dass man selbst endlich ist und dass man von einer auf der anderen Sekunde den Halt im Leben verlieren kann …

Mit einem Zitat will ich für heute enden …
Die Welt scheint mir ein Kreisel, bewohnt von einem schwindeligen Volke.
         – Joseph Joubert

 

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