… oder der Kampf in meinem Kopf

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Geschafft!!!

So, das Wochenende ist geschafft … die logistische Bereitstellung von Nahrungsmitteln für das volle Haus wurde geschafft … die Versorgung einer 9-Mann-starken Kompanie plus zwei Katzen und einem Hund ist geschafft … Alle fünf Kinder bei Laune zu halten, wurde geschafft … das Ziel, den Schwiegereltern das Gefühl zu geben, dass man alles im Griff hat und schafft, wurde geschafft … Der Aufbau eines 10 qm Gartenhäuschens am gestrigen Tage wurde geschafft …Das Haus nicht völlig in Unordnung untergehen zu lassen, wurde geschafft … Und am allermeisten bin ich geschafft … *lächel*

Nein, im Ernst, eigentlich klappte alles ganz gut. Freitag hatte ich noch das Meiste für dieses Wochenende eingekauft – Getränke und Lebensmittel. Neun Personen mit 3 Mahlzeiten am Tage zu versorgen, ist schon ein kleiner Aufwand. Beim Einkaufen kam ich mir teilweise ein bisschen so vor, als würde der Weltuntergang bevorstehen – so voll war der Einkaufswagen. Aber es ist auch enorm, was neun Personen allein so trinken können …

Am Samstag war dann das Tagesziel, ein Gartenhäuschen, welches wir unter Kleinanzeigen „geschossen“ hatten und was nun schon seit 3 Monaten bei uns in der Garage lagerte, aufzubauen. Nachdem das Fundament endlich für gut befunden wurde, ging es nachdem der Holzboden endlich fertig war, ans Aufbauen des Häuschens … Komischerweise waren zu diesem Zeitpunkt alle Kinder, die schon gut mit hätten anpacken können, in alle Himmelsrichtungen verschwunden. Also standen mein Mann und ich dann mehr oder weniger allein da. Na, ja, allein – Schwiegereltern meinten, mithelfen zu müssen. Allerdings hatte mein Schwiegervater letztes Jahr zwei neue „Knie“ bekommen und war dementsprechend einsatzfähig und Schwiegermutter, die eigentlich auch nicht mehr kann, es aber nicht wahrhaben will, war damit beschäftigt alle meine von mir vorsortierten Bretter wieder durcheinander zu bringen – unter lautem Gefluche und Geschimpfe, weil sie in meiner Ordnung nichts wiederfinden konnte. Eigentlich bauten mein Mann und ich das Haus allein auf und ich war – ehrlich gesagt – auch froh, als sich meine Schwiegereltern, weil sie wirklich nicht mehr konnten, sich aufs Zuschauen beschränkten. So bauten wir das Häuschen Brett für Brett auf – zum Schluss im strömenden Regen, beobachtet von den Schwiegereltern, die auf ihren Stühlen in der offenen Garage saßen … Hi hi hi – das war bestimmt ein Bild für die Götter 😉

Heute hatte ich mich dann mit meinen Kindern und dem Hund rausgezogen, um eine große Runde um unseren See zu drehen. Die Kinder meines Mannes – eigentlich nur noch mit Medien (Handy, Playstation, Laptop, Fernsehen) beschäftigt – hatten keine Lust (wie immer). Aber wir waren froh, dem vollbesetzten Hause zu entkommen. Es war eine Riesenrunde, die wir gingen und nach einem dreiviertel Wege wurde mir heftigst schwindelig, so dass ich hoffte, wirklich noch gut bis nach Hause zu kommen. Es war dieses Mal nicht nur weicher oder wabbeliger Boden, sondern es drehte sich wirklich leicht bis mittelstark in meinem Kopf. Trotzdem zwang ich mich ruhig zu bleiben – allein wegen der Kinder musste ich stark bleiben und mir nichts anmerken lassen. Nach ein paar Minuten flaute dieses Gefühl wieder ab und trat noch 2 x kurz auf. Als wir wieder zu Hause waren und ich mich 10 Minuten ausgeruht hatte, war alles wieder einigermaßen gut. Klar, mir ist immer mal wieder leicht schwindelig, aber dieser minimale Schwindel belastet mich fast gar nicht mehr.

Vielleicht war an diesem Wochenende alles ein bisschen viel. Wie gesagt, es hat alles relativ gut geklappt und es gab keine größeren Katastrophen, aber ich bin völlig kaputt und erledigt und genieße die Ruhe, wo jetzt alle wieder weg sind … auch, wenn das ein bisschen böse klingt. Ruhe kann so schön sein … lächel

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… manchmal müsste man einfach so auf und davon können …

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